Gartenordnung

Kleingärtnerverein „Johansenstr. e.V.“ Minden

     GARTEN-

                              so ist es in        ORDNUNG

Diese Gartenordnung soll das friedliche Leben und Zusammensein in unserer kleinen Gartenanlage regeln. Sie enthält Bestimmungen, (aus Satzung, Regelungen des Bezirksverbandes der Stadt Minden, sowie gültige Beschlüsse aus unseren vergangenen Mitgliederversammlungen.) Die Gartenordnung wird gültig mit Beschlussfassung bei der Mitgliederversammlung vom 31.03.2012 Änderungen durch neue Beschlüsse werden als Anhang beigefügt.

 

§ 1       Es ist alles erlaubt, was den Nachbarn nicht stört!

            Und es ist alles verboten, was sich auf Grund einer guten Kinderstube selbst

            verbietet

§ 2       RUHEZEITEN:  sind absolut einzuhalten, auch wenn man denkt   KEINER IST DA

            Sonn- und Feiertage absolut.

            Werktags:           von abends 20.00 Uhr – morgens 07.00 Uhr.

                                          mittags von 13.00 Uhr – 15.00 Uhr

            Samstags:           ab mittags 13.00 Uhr

Während der oben genannten Ruhezeiten ist folgendes nicht gestattet:                         Rasenmähen, hämmern, sägen, bohren, also Krach machen in jeglicher Art.

Jeder Garteninhaber ist auch dafür verantwortlich, dass von ihm auf dem Gartengrundstück geduldete Personen sich hieran halten und den Frieden nicht nach-haltig stören.(Kündigungsgrund  lt. § 4 Abs. 2 c unserer Satzung und § 8 des Bundeskleingartengesetzes.)

§ 3       Offene Feuerstellen und Brennen im Garten:

Laut § 7 des Immissionsschutzgesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen ist es    verboten, Gartenabfälle oder sonstige Materialien im Freien zu verbrennen.                    Die Stadt Minden hat durch den Bezirksverband offene Feuerstellen untersagt.

            Dieses gilt auch für die handelsüblichen  Grillkamine. Grillen JA, Feuer NEIN !!

§ 4       Grillen:

            Nur mit Holzkohle und handelsüblichem Grillanzünder.

§ 5       Stromentnahme:

Im Geräteschuppen befindet sich eine Steckdose, von der Gartenmitglieder bei Bedarf gegen ein Entgelt von z.Zt. 1 € Strom entnehmen können. Diese Genehmi-gung bezieht sich allerdings nur auf die Inbetriebnahme von elektrischen Geräten zwecks Baumaßnahmen. Eine Stromentnahme für den Betrieb anderer elektrischen Geräten (Lichtquelle, Radio, Kaffeemaschine ect.) ist nicht gestattet.

§ 6       Betreten fremder Gärten:

Unsere Schrebergärten sind umfriedetes Besitztum. Daher ist das Betreten fremder     Gärten, und der Aufenthalt darin, ohne Genehmigung des Pächters verboten und stellt nach § 123 des Strafgesetzbuches einen Hausfriedensbruch dar.

Die Ausnahme:

 Abwehr einer gegenwärtigen Gefahr.  Oder,

Betreten durch den Vorstand zwecks Ermittlung der Wasseruhrstände, wenn dieses dem Vorstand nicht mitgeteilt wurde.

§ 7       Gemeinschaftsarbeit:

Je nach Bedarf wird vom Vorstand  3 – 4 mal im Jahr eine Gemeinschaftsarbeit ange-ordnet. Die Teilnahme hieran ist PFLICHT!!  Im Verhinderungsfall ist der Vorstand rechtzeitig zu verständigen. Fehlstunden werden mit 18,00 € pro Stunde  als Ersatzleistung angerechnet.  Als Pflichtstunden gelten generell 3 mal 3 Stunden pro Jahr.    Mehrleistungen werden auf das nächste Jahr nicht angerechnet.

§ 8       Hausputz:

Für die Reinigung des Vereinsheims wird 2 – 3 mal im Jahr ein Hausputz angeordnet.  Dieser wird von den Frauen der festgelegten Gärten wahrgenommen. Bei Gärten ohne Partnerinnen von den männlichen Gartenmitglieder. Die Ersatzleistung beträgt hier 20,00 €.

§ 9       Toilettenreinigung:

Erfolgt nach dem ausgehängten Reinigungsplan von Montags bis Sonntags. Am Ende der Reinigungswoche ( auch schon am Samstag) ist eine gründliche Übergabereini-gung vorzunehmen. Boden wischen, Waschbecken säubern und Papiertonne leeren. Auch hier wird bei Versäumnis eine Ersatzleistung in Höhe von 20.00 € erhoben.

 

§ 10     Unterhaltung von Wegeflächen:

Wege sind in der halben Breite vom Garteninhaber unkrautfrei zu halten; dazu gehö-ren auch die Rabatte (falls vorhanden).

§ 11     Neubauten bzw. Umbauten:

Von Gartenhäusern müssen mit Zeichnung und Antrag der Stadt Minden (über den   Vorstand) vorgelegt werden. Anträge hat der Vorstand.                                 Ausgenommen sind Reparaturarbeiten. Zum Beispiel beim Dach oder Überstand.

§ 12                 Gewächshäuser:

            Das Aufstellen von Gewächshäusern muss beim Vorstand beantragt werden. Erlaubt sind nur handelsübliche Gewächshäuser. Eigenbauweise ist nicht erlaubt. Die Grund-fläche darf nicht mehr als 6 m² und die Firsthöhe nicht mehr als 2,30 m betragen.

§ 13     Tomatenunterstände:

Bei handelsüblich gekauften Tomatenhäusern ist ein Antrag nicht erforderlich. Eigen- bauweise ist hier erlaubt. Der Bezirksverband hat hier jedoch Richtlinien bezüglich von Höhe, Länge, Breite erlassen. Sie werden hin und wieder auch geändert, daher vorher den Vorstand fragen.

§ 14     Gartenteiche:

            Ohne Genehmigung erlaubt, aber nur bis zu einer Oberfläche von 6².

§15      Koniferen:

            Sind Tuja, Kiefer, Wacholder, Fichten und Tannen;  die Anpflanzung ist nicht

            erlaubt.

§ 16     Ziergehölze:

Zulässig sind nur Zier- und Blütensträucher, die im ausgewachsenen Zustand 3,50 m Höhe nicht überschreiten.

§ 16     Wegebeläge:

            z.B. Platten u .Pflastersteine müssen leicht entfernbar sein. Beton ist nicht

            gestattet.

§ 17     Die Folge von Verstößen gegen die Gartenordnung:

Verstöße gegen diese Gartenordnung, die nach schriftlicher Abmahnung mit fristgerechter mit angemessener Fristsetzung des Vorstandes nicht behoben oder nicht unterlassen werden, sind eine Verletzung des Pachtvertrages und berechtigen zur Kündigung des Einzelpachtvertrages.